Datenschutz und Fotografie
Die Datenschutzverordnung macht es Fotografen nicht gerade einfach. Die Liste
der Regeln und Erläuterungen ist lang. Die gute Nachricht: Fotografiert man
ausschließlich zu familiären oder persönlichen Zwecken, greift die DSGVO in der
Regel nicht. Dann gilt das sogenannte „Haushaltsprivileg“.
Die Grenzen sind jedoch eng gesetzt. Werden Bilder im Internet veröffentlicht
oder gar verkauft, endet dieses Privileg. Oft sind es allerdings nicht nur
Gesetze, die davon abhalten, fremde Menschen zu fotografieren, sondern auch die
eigene Hemmschwelle, ungefragt andere Personen aufzunehmen.
Bei Fotos von Gebäuden und öffentlichen Kunstwerken gilt die sogenannte
Panoramafreiheit. Sie erlaubt das Fotografieren und Veröffentlichen
solcher Motive in vielen Fällen, kennt aber Ausnahmen. Für Innenaufnahmen
benötigt man in der Regel die Einwilligung des Eigentümers. Das gilt auch, wenn
Innenräume von außen durch ein Fenster fotografiert werden. Manche Gebäude sind
zusätzlich markenrechtlich geschützt, etwa die Allianz Arena in München.
Fotografieren bedeutet für mich daher immer auch, jedes Motiv zu hinterfragen:
Kann ich es bedenkenlos fotografieren? Bewege ich mich in einer legalen oder
moralischen Grauzone? Verletze ich Persönlichkeitsrechte anderer? Das Letzte,
was ich möchte, sind aufdringliche oder voyeuristische Bilder.
Gesetze und Moral sind das eine – persönliche Grenzen das andere. Gerade in der
Fotografie ist ein sensibler Umgang mit Menschen, Orten und Situationen für mich
ein wesentlicher Teil professioneller Arbeit.
Hinweis zur verantwortlichen Stelle
Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein
oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung
personenbezogener Daten entscheidet.
Eingetragen bei der Handwerkskammer für München und Oberbayern.
Projekte & Links
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Ihre Rechte
Widerruf Ihrer Einwilligung
Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung
möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen.
Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der
bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.
Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO
Erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO,
haben Sie das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation
ergeben, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen
Daten einzulegen. Dies gilt auch für Profiling auf Grundlage dieser Vorschriften.
Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben
Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung zum Zwecke solcher
Werbung einzulegen. Das gilt ebenfalls für Profiling, soweit es mit dieser
Direktwerbung in Verbindung steht.
Beschwerderecht
Im Falle datenschutzrechtlicher Verstöße steht Betroffenen ein Beschwerderecht
bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu, insbesondere im Mitgliedstaat ihres
gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen
Verstoßes.
Recht auf Datenübertragbarkeit
Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in
Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, in einem gängigen,
maschinenlesbaren Format an sich oder an einen Dritten aushändigen zu lassen.
Auskunft, Sperrung, Löschung und Berichtigung
Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht
auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten,
deren Herkunft und Empfänger sowie den Zweck der Datenverarbeitung. Außerdem
haben Sie gegebenenfalls ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung
dieser Daten.
SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung
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Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.
English version
The General Data Protection Regulation (GDPR) does not make photography simple.
The list of rules and explanations is long. The good news is that if you take
photographs purely for personal or family purposes, the GDPR usually does not
apply. In that case, the so-called “household exemption” may apply.
However, the boundaries are narrow. Once photographs are published online or
sold, that exemption no longer applies. In many situations, though, it is not
only the law that creates hesitation, but also the personal barrier of
photographing strangers without asking.
When photographing buildings and public art, so-called
freedom of panorama may apply, but this also has exceptions.
Interior photographs usually require the owner’s consent. This may even apply
when interiors are photographed from outside through a window. Some buildings
are additionally protected by trademark law.
For me, photography always means questioning every subject: Can I photograph it
responsibly? Am I operating in a legal or moral grey area? Am I affecting the
rights of others? The last thing I want are intrusive or voyeuristic images.
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